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Tina Druckenmüller

Zur Person

Tina Druckenmüller studierte Geschichte, Philosophie, Antike Kultur und Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Während des Bachelorstudiums, das sie mit Arbeiten zur Rezeption des ontologischen Gottesbeweises von Anselm von Canterbury im 12. Jahrhundert und der Abhandlung ‘De Anima’ von Gilbert Crispin abschloss, bildete sie einen deutlichen Schwerpunkt in der mittelalterlichen Geschichte und Philosophie des 11. und 12. Jahrhunderts. 2020 erwarb Sie ihren Masterabschluss im Fach Geschichte mit einer Abschlussarbeit zu Religionsdialogen im Umfeld von Anselm von Canterbury. Nach dem Masterstudium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Eva Schlotheuber am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte in Düsseldorf, ehe sie im Oktober 2022 an das Graduiertenkolleg 2212 “Dynamiken der Konventionalität” nach Köln wechselte, wo sie unter der Betreuung von Prof. Karl Ubl zu frühscholastischen Texten über den Ursprung der Seele promoviert.

Publikationen

  • Schüler oder bloß Kenner? Das Verhältnis von Odo von Tournai zu Anselm von Canterbury, in: Theo Schley, Isabel Dillenberger, Eva Neufeind, Marieke Neuburg (Hrsg.): Wissens-Ordnung. Beiträge für Eva Schlotheuber, Regensburg 2026, S. 93–126. 
    >> Open Acess: https://schnell-und-steiner.de/produkt/wissens-ordnung 

Vorträge

  • Ein eigenartiges Ding: der menschliche Samen, Abschlusstagung des Graduiertenkollegs 2212: Konventionalität und Dinglichkeit, Köln, 14. April 2026.
  • A Female Perspective on the Problem of the Origin of the Soul, Session 1013: Embodied Intellect – Or How to Participate in Scientific Discourse as a Woman, c. 1200-1500, International Medieval Conference, University of Leeds, 9. Juli 2025
  • Kreatianist oder Traduzianist? Odo von Tournai, Kolloquium der Seniorprofessur Philosophie und ihre Geschichte (Prof. Christoph Kann), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 12. Juni 2025
  • Utrum anima ex traduce sit. Kreatianismus und Traduzianismus nähern sich einander an, Workshop: Neues aus dem Hochmittelalter, Universität Freiburg, 3. April 2025
  • Gottschalk of Orbais († 868). A heretic's approach on the origin of the soul, Medieval Germany Workshop, German Historical Institute London, 12. April 2024
  • Die geist(l)iche Seele in ihrer körperlichen Behausung, Workshop: Körper und Geistlichkeit im Mittelalter. Zwischen Konvention und Unkonventionalität?, GRK 2212 in Kooperation mit dem Arbeitskreis: Körper und Geistlichkeit im Mittelalter, Universität zu Köln, 25. September 2024
  • Utrum anima ex traduce sit. Traduzianistische Beseelungstheorien im Früh- und Hochmittelalter, Dies Quodlibetalis der Gesellschaft für Philosophie des Mittel­alters und der Renaissance (GPMR), München, 22. November 2024
  • Utrum anima ex traduce sit. Thomas von Aquin über die Vererbung der Seele, Kolloquium der Seniorprofessur Philosophie und ihre Geschichte (Prof. Christoph Kann), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 5. Dezember 2024
  • Der mittelalterliche Diskurs über den Ursprung der Seele, Oberseminar: Neue Forschungen zur mittelalterlichen Geschichte (Prof. Dr. Karl Ubl), Universität zu Köln, 17. April 2023
  • Nur die Luciferianer und die Averroisten? Zum Traduzianismus im Mittelalter, a.r.t.e.s. kolloquium, Universität zu Köln, 5. Oktober 2023
  • Keeper of Anselm's legacy or opposing disciple? Is Gilbert Crispin's treatise De anima the work Anselm could no longer write?, 9th Cologne Toronto Graduate Student Colloquium, Toronto, 9. November 2023
  • Nur die Luciferianer und die Averroisten? Zum Traduzianismus im Mittelalter, Oberseminar des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte (Prof. Eva Schlotheuber), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 8. Dezember 2023
  • Ob Anselm Traduzianist gewesen wäre – Die Herkunft der Seele bei Anselm von Canterbury und Gilbert Crispin, Kolloquium der Seniorprofessur Philosophie und ihre Geschichte (Prof. Christoph Kann), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 14. Dezember 2023